Erstellt am 29.11.11

Forschungsergebnisse | Sichere Sushi Sequenz

 

Einstmals als Hip gekennzeichnet, heute aus dem Lieblingsspeiseplan vieler Menschen (ob Großstädter oder Kleinstadtbewohner) nicht mehr wegzudenken. Der globale Siegeszug des rohen Fischs aus dem asiatischen Raum in die komplette westliche Hemisphäre, hatte und hat dabei auch seine Gründe: Neben dem köstlich-exotischen Geschmackserlebnis von Maki, Nigri, Inside-Out-Rolls und den vielen anderen Variationen, gehört richtig zubereitetes Sushi zu den besonders gesunden Nahrungsmitteln. Kalorienarm und gleichzeitig reich an Omega-3-Fettsäuren, Eiweiß und Mineralien.

Als Wehrmutstropfen beim Fischgenuss galt in der Vergangenheit der potentiell hohe Anteil des Schwermetalls Quecksilber. Vor allem bei der Hierzulande sehr beliebten Variation mit Thunfisch wurden immer wieder stark erhöhte Quecksilberwerte festgestellt.

Eine ?frische? Studie der Universität Montreal Kanada, die unlängst im internationalen Environmental  Research Magazin veröffentlicht wurde, zeigt nun beeindruckende Wirkungen von grünem Tee und Kaffee auf den im Fisch enthaltenen Quecksilbergehalt auf.

Nach Worten der Forscher waren die durch In-Vitro-Techniken durchgeführten Studien, die die menschliche Verdauung simulierten in ihren Ergebnissen ?dramatisch?.

Neben einer 40- bis 60-prozentigen Verringerung der Quecksilberbelastung durch Kochen oder Braten von Thunfisch, Hai und Makrele wurden, den bei Verzehr von rohem Fisch dieser Gattungen und parallelen Genuss von grünem Tee oder Kaffe, eine Reduktion von 50 bis 60 Prozent der Quecksilberexposition festegestellt. Ausgegangen waren die Wissenschaftler von einer möglichen 10-prozentigen Reduzierung.

Natürlich sind auch in diesem Fall weitere Studien erforderlich, die traditionell servierten grünen Tee zu Happy-Sushi-Hour sollte aber in jedem Fall in allen Formen genossen werden.