Erstellt am 20.01.12

Der andere Durchblick | Design: Breit aufgestellt

 

Seitdem in einer der jüngeren Ausgaben von den innovativen bis futuristischen Designs für das Teezubehör von Morgen berichtet haben, sind uns die fantastischen Entwürfe junger und auch renommierter Designer (gerne auch in Kombination) nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Zwar hat der große Teil der Redaktion in der heimischen Küche noch die schlichte Glas-, Keramik- oder Porzellankanne auf dem Tisch stehen, den zum Teil unwiderstehlichen Designentwürfen kann sich aber keiner so richtig entziehen. Um Ihnen die Ergebnisse unserer Redaktion auf der Suche nach neuen, innovativen Kredenzobjekten des heißbeliebten lukullischen Klassikers nicht vorzuenthalten, stellen wir heute ein weiteres Modell mit den Attributen: ?schlicht ? schön ? schon ziemlich cool? vor.

Der Sorapot des 1984 geborenen US-Amerikaners Joey Roth erinnert an vieles gleichzeitig, ohne dass es auf irgendeine Weise das eigenständige Design konkret beeinflusst. Von ?Tee-Kopfhörer? über ?heiße Wasserwaage? bis zum ?Teekolben? und ?Aquarium? reichten die ersten Eindrücke, die sich bei uns so gesammelt haben. Der abschließende Tenor war am Ende jedoch wie gesagt eindeutig und auch eher umgangssprachlicher Natur: ?Schon cool?.

Drei kleine Minuspunkte mussten wir dann aber leider. leider doch noch feststellen:

  1. Der Sorapot ist gar nicht einfach zu bekommen. Einen ausgemachten Händler in Deutschland konnten wir auf die Schnelle zumindest nicht dingfest machen. In Amerika ist die erste Generation der Design-Teekanne auch schon ausverkauft.
  2. Der Preis der schicken Teekanne beläuft sich in Amerika auf 200 bzw. 250 Dollar, was in Europa demnach mit 156 bzw. 196 Euro zu Buche schlagen würde.
  3. Es passen gerade einmal knapp drei Tassen in den Sorapot.

Aber trotzdem: Durch das Panoramafenster in aller Ruhe zusehen, wie sich langsam das Wasser verfärbt und sich der Tee in dem Zylinder bewegt: ?Schon cool.?

 

 

Bildquelle: joeyroth.com